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London Leben






  • © 2001 – 2009 Konstantin Binder London ist gut zu mir gewesen. Ich denke, ich schulde es der Stadt, ab und zu ueber sie zu berichten. Est. 15 January 2004. No tourists were harmed or injured or shouted at (knowingly) in the making of this website. Header design by Ralf Zeigermann. Picture by yours truly. londonleben(at)mac(dot)com

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    Downout

    I had been in London innumerable times, and yet till that day I had never noticed one of the worst things about London - the fact that it costs money even to sit down.

    Down and Out in Paris and London, George Orwell, 1933

    Inside

    Inside

    A Place Of Worship

    Bricklanemosque

    Das Haus an der Ecke Brick Lane und Fournier Street wird kaum beachtet. Seit 1976 betreten Muslims dieses Gebaeude, denn es beherbergt die Brick Lane Jamme Masjid. Nichts besonderes, eine Moschee in East London eben. Falsch, ganz falsch, doch etwas besonderes. Das Gebaeude ist einmalig in London.

    Urspruenglich diente das Gebaeude ab 1743 den Hugenotten als Kirche. Spaeter ab 1819 nutzten es die methodists als Kapelle. Im spaeten 19. Jahrhundert wurde Whitechapel Mittelpunkt des juedischen East End und, ganz genau, die Kirche wurde 1898 zur Synagoge, Spitalfields Great Synagogue. Bis 1976. Bengali immigrants gewannen an Einfluss in Whitechapel, die Synagoge wurde zu einer Moschee, Brick Lane Jamme Masjid oder Great London Mosque.

    Ganz sicher nicht einfach nur ein Gebaeude, das Haus an der Ecke Brick Lane und Fournier Street.

    Broken

    Notinuse

    Play Me, I'm Yours

    Streetpiano

    Was fuer eine famose Idee. Noch bis 13. July in London.

    Blumen

    Flowers

    Die letzte Tube

    Dieletztetube

    Viel ist nicht uebrig geblieben von der Lust auf die gewohnten Speisen. Brot, ja klar, aber das bekommt man mittlerweile in jedem Supermarkt. Ab und zu etwas Wurst, aber deswegen zu Borough Market zu fahren, finde ich uebertrieben. Also kaufe ich das auch praktisch nicht mehr. Es mag damit zusammenhaengen, dass sich meine Essgewohnheiten geandert haben. Viel mehr Fisch, wenig oder gar kein rotes Fleisch, viel Gemuese, viel Obst und viel curry. Dabei koennte ich hier all die Dinge bestellen, die Marken, mit denen man sozusagen aufgewachsen ist. Aber es interessiert mich nicht mehr besonders. Wenn ich nach D-Land reise, dann ja, sicher, ein paar deutsche "Klassiker", sehr gern, aber jeden Tag? Sicher nicht.

    Nur eines, das ist geblieben. Meine unbedingte Liebe und Verehrung fuer Senf. Ich esse Senf mit dem Loeffel. Ich wuerze nicht mit Senf. Ich kann so eine Tube in drei vier Tagen verspeisen, dann wieder ruehre ich ihn fuer eine Woche nicht an. Naja, eine Woche maximal. Ich mag English mustard, formidabel zum roast, keine Frage, aber der ganz normale mittelscharfe Tafelsenf? Reinsetzen. Naja, fast.

    Die Terroristen sind schuld. Sie sind immer schuld. Das weiss man. Es koennte ja sein, dass so eine Tube Senf explodiert. Deswegen darf ich sie nicht im Handgepaeck mitnehmen, wenn ich aus D-Land zurueckkomme. Also werde ich wohl demnaechst hier ordern muessen. Denn das dort auf dem Bild ist die letzte Tube. Na das kriegen wir auch noch hin.

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